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Der DVL in Schleswig-Holstein expandiert

15.09.2022

Regionalbüro in Pinneberg eröffnet

Nachdem zu Jahresbeginn in Bad Segeberg ein erstes Regionalbüro des DVL in Schleswig-Holstein gegründet wurde und die Erfahrungen sehr ermutigend sind, konnte am 1.9. ein weiteres Büro für den Kreis Pinneberg eingerichtet werden. Der DVL konnte einen Arbeitsplatz in der Integrierten Station Unterelbe (ISU) im Elbmarschenhaus in Haseldorf beziehen. Im Haus vertreten sind bereits das Land Schleswig-Holstein, der NABU, ein lokaler und ein regionaler Tourismusverein sowie die lokale Jägerschaft. Der DVL wird als einen Schwerpunkt die Naturschutzberatung für landwirtschaftliche Betriebe sowie auch Kommunen und Privatpersonen einbringen und damit das integrative Profil der Station verstärken. Der DVL wurde nicht nur mit offenen Armen in der Station aufgenommen, sondern auch bei seinen „ersten Gehversuchen“ sehr unterstützt.

Geleitet wird das Pinneberger Regionalbüro von Sonja Scheiben. Für Sie ist es gewissermaßen ein Heimspiel ist, da sie im Kreis Pinneberg geboren ist.

Sonja schloss ihr Masterstudium in Geoökologie an der Universität Tübingen ab. Einige Jahre war sie in der Digitalisierung und der Vermittlung in Naturkundemuseen in Baden-Württemberg tätig, wo sie auch als Grabungsmitarbeiterin und Kursleiterin einige Fossilien bergen und präparieren konnte. Es folgte eine Beschäftigung in einem Umweltplanungsbüro in Schleswig-Holstein, indem die Erstellung naturschutzrechtlicher Genehmigungsunterlagen die Projektsteuerung sowie die Moderation von Diskussionen mit Behörden und der Öffentlichkeit sowie der Umgang mit den gängigen Geoinformationssystemen zur Tagesordnung gehörte.  

Neben der Naturschutzberatung besteht Sonjas wesentliche Aufgabe im Aufbau einer Lokalen Aktion. Wie überall im Land gibt diesbezüglich auch im Kreis Pinneberg einige Besonderheiten. Der Kreis, geprägt durch seine Randlage zu Hamburg und eines der größten Baumschulgebiete Europas, weist nicht nur die größte Dichte lokaler Naturschutzvereine und -initiativen im Land auf, sondern hat auch viele aktive Einzelpersonen und Kommunen. Aufgabe Nr. 1 ist es deshalb, Kontakte zu knüpfen.  Abgesehen von der ISU kann Sonja hierbei auch auf die Hilfe der Unteren Naturschutzbehörde setzen, die ihr Vorhaben sehr begrüßt und zugesagt hat, sie bei der Kontaktaufnahme und ihrer Arbeit zu unterstützen.

Zum Jahresende plant die schleswig-holsteinische Koordinierungsstelle des DVL, die Gründung der Regionalbüros abzuschließen und mit dann 3 weiteren Büros die nicht von den Lokalen Aktionen abgedeckten Bereiche des Landes weitgehend abgedeckt zu haben.

 


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